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Hiob (nach Josef Roth)
HIOB Vor vielen Jahren lebte in Zuchnow ein Mann namens Mendel Singer. Fromm, gottesfürchtig, gewöhnlich, ein ganz alltäglicher Jude.... Eine Theaterproduktion mit Musik für Herz und Hirn über Vergangenes und Künftiges, über den Lehrer Mendel Singer und sein alltägliches Schicksal - Eine berührende Geschichte wie Steine am Strand des weiten Meeres im silbernen Glanz des Neumonds - Alfred Polgar über den Dichter Joseph Roth: ".... Nur 45 Jahre war der Dichter deutscher Sprache Joseph Roth Gast dieser `dunklen Erde´. Roth ist in der Emigration gestorben;...Das Vaterland, in dem sein Name heute nicht genannt werden darf, wird ihn mit hoher Achtung nennen, wenn dort wieder das Gemeine gemein und das Edle edel wird genannt werden dürfen."
HIOB für Ernst &Unterhaltung, österreichische Weltliteratur - Stefan Zweig schreibt: "Joseph Roth hat in diesem Roman "HIOB" in einer denkbar einfachen (aber wissend kunstvollen) Weise die schlichteste aller Geschichten erzählt, ein Heute, das jederzeit gilt und jedem verständlich ist, der mit dem Herzen versteht. Diese Geschichte des ewigen HIOB hat Joseph Roth noch einmal erzählt. Mit welcher verborgenen Kunst aber dieses Werk gestaltet ist, werden nur die Kenner verstehen. Man erlebt statt zu lesen. Und man schämt sich nicht, endlich auch einmal von einem wirklichen Kunstwerk ganz sentimental erschüttert zu sein."
HIOB Heinrich Böll über Joseph Roth, das Besondere an Joseph Roth und jene versunkene österreichische Literatur: "Joseph Roth war fünftausend Jahre alt: Alle Weisheit des Judentums war in ihm, dessen Humor, dessen bitterer Realismus; alle Trauer Galiziens, alle Grazie und Melancholie Austrias, und Roth war ein Bohemien und ein Kavalier. Die Anfänge seiner Werke sind wie präzise komponierte Eröffnungstänze, die den Lesenden in den großen Raum führen, wo der Ball stattfindet: ein Ball mit zahlreichem Publikum, mit Kaisern und Obdachlosen, von Schwermut trunkenen k. und k. Offizieren, Korallenhändlern, Schmugglern, Wirten und Kaufleuten; sie führen in Welten, die es nicht mehr gibt: Joseph Roth verlor sich nie in Geschwätz. Er beherrschte die Sprache, sie ihn, und sie gab ihm alles."
Lassen Sie sich berühren.
Download: Infoblatt Hiob
Videoausschnitt: Hiob
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