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Der Reigen vivir.amar.morir
Schnitzler: das ist überaus süßes Leben und das bittere Sterbenmüssen.
Schauspielerin: Und wen betrüg ich?
Dichter: Wen? - Vielleicht mich -
Schauspielerin: Mein Kind, Du bist schwer gehirnleidend.
Schnitzler: das ist auch wieder Jubel, gehaltenes, zartes, mitleidendes Mitjubeln bei unseren vergänglichen
Freuden, unseren Eintagsschönheiten, unserem Glück, über das kein Gott wacht. (H. Mann)
Süßes Mädel: Geh, Robert.
Dichter: Du bist schön, du bist die Schönheit, du bist vielleicht sogar die Natur, du bist die heilige Einfalt.
Süßes Mädel: O weh, du tropfst mich ja an! Schau, was gibst denn nicht acht!
Johannes Pump (Dichter) & Barbara M. Simoner (Schauspielerin) möchten Sie mit zehn Figuren in zehn Dialogen zu einem Reigen von leben, lieben und sterben verführen.
Zehn Figuren, zehn Dialoge, zehnfach variiert Schnitzler die Mechanismen von Verführung und sexueller Anziehung. –
Schnitzler: das ist überaus süßes Leben und das bittere Sterbenmüssen. Schnitzler: das ist grausames Wissen um unsere Nichtigkeit zwischen den Abgründen und Schwermut über so vieles, das wir wohl vermocht hätten aber versäumt haben.
Schnitzler: das ist auch wieder Jubel, gehaltenes, zartes, mitleidendes Mitjubeln bei unseren vergänglichen Freuden, unseren Eintagsschönheiten, unserem Glück, über das kein Gott wacht. (H. Mann)
Schnitzler: das ist grausames Wissen um unsere Nichtigkeit zwischen den Abgründen und Schwermut über sovieles, das wir wohl vermocht hätten aber versäumt haben.
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Plakat Reigen: Plakat
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