elefant

 

Play Robespierre

Ein Theaterstück mit Psychose von GERALD PUMP.
Barbara M. Simoner als Charlotte von Cortesius und Johannes Pump als Gerhard M. von Cortesius alpträumen sich in die närrische Wirklichkeit eines Größenwahnsinnigen,unbestechlichen Machtmenschen gemeinsam mit: Daniela Geson (Ophelia?) – Katharina Sobotka (Desdemona?) – Peter Ninaus (Richard III. ?).

„Der lustige Herr Robespierre“ in „Play Robespierre“ ist genauso grotesk und unwahrscheinlich wie Politiker, die ihre Ziele über die des Volkes stellen, und die seit 1789 bis heute nicht aus der Mode kommen,  wo radikale Lösungen gewünscht werden. Sind sie selbst Verführte, Verrückte, Menschenvernichtende quasi im Glauben an ihre Unbestechlichkeit, ihr Sendungsbeswußtsein für die Menschrechte?
„Ein Mann wie ich pfeift auf das Leben von einer Million Menschen,“ so verrückt wie Napoleon waren auch Danton, Joseph Fouché (Mitrailleur de Lyon) und Herr Robespierre, der nur noch ein „höchstes Wesen“ über sich anerkannte. Ein solcher Mann duldet kein Nebenihm und noch weniger ein Gegenihn. Wie bei Moliére beschaut man in „Play Robespierre“ Varianten einer schwarzen Komödie auf einer Besichtigungsfahrt in die dunklen Raumecken menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens zurück in die Geschichte, um sich nach vorwärts in die Gegenwart zu erinnern – eine Besichtigungsfahrt ins Narrenhaus der Mächtigen. Mit diesem Stück soll das Psychogramm eines machtbesessenen Politikers gezeigt werden, der längst nicht mehr an sein Land und die Menschen denkt, für die er politische Verantwortung trägt.
Durch die Schwierigkeit, bei diesem Thema Stellung zu beziehen, will „Play Robespierre“  allein durch Vorzeigen eines Menschen mit Psychosen und Größenwahn dem Publikum Interpretation und Urteil überlassen. Geplant ist nichts als die Offenlegung eines manischen Charakters, eines größenwahnsinnigen Menschen, der in diesem Stück eben den - auswechselbaren - Namen „Robespierre“  trägt – „tout est optiqué.“

Die Zeit gibt die Bilder. Ich bin derjenige, der nur die Wörter dazu ausspricht! Aber die Wörter werden nicht soviel für mein Schicksal bedeuten , wie für die Schicksale einer ganzen Generation ..., schreibt Stefan Zweig

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Plakat Robespierre: Plakat