Am
Beginn – im Jahr 1989 – stand die Anfrage einer
Gruppe steirischer Führungskräfte aus Politik und
Wirtschaft an den Schauspieler Johannes Pump, ob Techniken
des Theaters nicht auch in anderen Berufen helfen könnten.
Mit den Erfahrungen von Kollegen und vielen eigenen Ideen begann
Johannes dieses für ihn neue Projekt, wobei er vor allem
von seiner langjährigen Erfahrung am Deutschen Schauspielhaus
und der Arbeit mit dem heutigen Regie-Altmeister Peter Zadek
profitierte, aber auch von Arbeiten mit Lee Strasberg, Anna
Tschernjawskaja, Augusto Fernandes und Augusto Boal, die ihn
bis heute prägen.
Das
erste Seminar war ein Erfolg, und für Johannes die Versicherung,
dass Theatertechnik – also eigentlich uralte Bühnenregeln
– in allen Bereichen helfen können, das eigene Auftreten
zu verbessern ohne dabei gleich „schau-spielen“ zu
müssen. Dabei war wichtig, dass die Teilnehmer vor
allem ihre Außenwirkung erfahren und sich ausprobieren konnten, um dann
die Möglichkeiten
zu erlernen, ihr Auftreten authentisch „in eine Form“
zu bringen.
Um
dies weiter plausibel zu machen, und gleichzeitig auch eine
weitere
Möglichkeit zur Ausbildung der Stimme
zu bieten, wurde der Workshop um einen musikalischen Teil erweitert,
den Barbara M. Simoner ab 1997 übernahm. Die Musik sollte zeigen, wie
sehr dem bloßen Wort
eine Stimmung fehlte, die sie einbringen konnte, wie aber auch die Form der
Musik das Wort positiv unterstützen konnte. – Der
Ton macht die Musik …
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